Worauf ist beim Kauf eines Kinderfahrradsitzes zu achten?

Wenn als Familie eine Fahrradtour geplant ist, allerdings noch kleinere Kinder dabei sind, die noch nicht selbstständig Fahrrad fahren können, muss eine Lösung dafür gefunden werden. Der Fahrradkindersitz ist dabei eine sehr gute Lösung, die der Familie eine Tour mit allen Mitgliedern der Familie ermöglicht. Über die vielen Jahre, die es solche Kinderfahrradsitze schon gibt hat sich neben der Technik auch die Verarbeitung und das Material an den Sitzen geändert und vor allem verbessert. Wenn sich für einen Kinderfahrradsitz entschieden wurde und einer angeschafft werden soll, sollte allerdings auf verschiedene Faktoren geachtet werden, um den Perfekten Kinderfahrradsitz zu finden. Dabei sollte die Funktionalität, aber vor allem die Sicherheit ganz weit oben stehen.

Als erstes ist es wichtig auf die Befestigung des Kinderfahrradsitzes am Fahrrad Acht zu geben. Während der Fahrradtour wirken verschiedene Kräfte auf die Sitze ein und das muss ausgehalten werden können. Die Montage vor und nach oder zwischendurch steht dabei an hoher Stelle, da es einfach und leicht sein soll, den Sitz wieder abnehmen zu können. Viele Anbieter arbeiten schon mit Stecksystemen, sodass der Sitz nur noch eingehängt werden muss. Außerdem sollte der Kinderfahrradsitz mit einem Schloß abschließbar sein, um den Sitz vor dem Diebstahl sicher zu machen. In manchen Fahrradversicherungen sind auch die Kinderfahrradsitze mitversichert, das hängt allerdings von der entsprechenden Versicherung ab.

Wichtig ist auch noch das Material, woraus der Kinderfahrradsitz hergestellt worden ist. Meistens wird Kunststoff verwendet, da es vom Gewicht her sehr gering ist und eine hohe Flexibilität darstellt. Dabei ist wichtig, dass das Material unter verschiedenen Bedingungen, wie im Sommer bei Hitze oder im Winter bei Kälte nicht kaputt geht. Die Kinderfahrradsitze sollten der europäischen Norm anlangen und möglichst keine Schadstoffe oder Weichmacher enthalten. Der TÜV oder GS kontrolliert dabei diese Faktoren. Bekannte Marken für Kinderfahrradsitze sind unter anderem Bellelli, Kettler, Polisport, Hamax oder Römer, allerdings gibt es noch viele andere Hersteller.

Neben dem Material und der Befestigung ist auch die Polsterung der Sitzflächen wichtig zu beachten, da das Kind möglichst bequem sitzen soll, um später keine Folgen davon tragen zu müssen. Diese sollte dick genug sein und auch stabil befestigt sein, sodass sie nicht bei jeder Bewegung verrutschen.

Neben allen anderen Faktoren ist die Sicherheit immer noch der wichtigste Aspekt des Kaufes. Vorausgesetzt wird, dass das Kind bei jeder Strecke angeschnallt wird durch einen Sicherheitsgurt und zusätzlich sollte ein Helm getragen werden. Die Beine und Füße des Kindes, während es auf dem Kinderfahrradsitz sitzt, dürfen nicht die Speichen berühren, sodass keine Verletzungen entstehen können. Die Fußrasten und vor allem der Gurt sollte verstellbar sein, um nicht direkt nach einem Jahr einen neuen Sitz kaufen zu müssen. Falls man sein Kind während der Fahrradtour sehen möchte, kann zusätzlich ein Rückspiegel angebracht werden. Außerdem sollte auf einen zweibeinigen Fahrradständer geachtet werden, damit das Fahrrad beim Abstellen aufgrund des höheren Gewichtes nicht umkippt.

Wenn die Kinder ein Gewicht von 15 kg erreicht haben, dürfen sie nicht mehr vorne, sondern müssen hinten Platz nehmen. In einem Alter von 5 Jahren oder 9 Monaten oder auch 9-22 kg dürfen die Kinder auf dem Fahrrad mitgenommen werden.

Im Großen und Ganzen muss der Rohdurchmesser und die Zollgröße des Fahrrades zum Sitz des Kindes passen und es sollte auf das Alter des Kindes geachtet werden. Wenn eine überdachte Option eher in Frage kommt, sollte sich der Kinderfahrradanhänger angeschaut werden.

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Kinderfahrradsitz

Der Fahrradkindersitz ist dabei eine sehr gute Lösung, die der Familie eine Tour mit allen Mitgliedern der Familie ermöglicht.